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PHILOSOPHIE

In kleinen Problemen oder Ungereimtheiten äußern sich oft einfach Missverständnisse zwischen Hund und Halter. Der Menschen denkt wie ein Mensch und vor allem denkt er sein Hund würde genauso denken. Das ist die gefährlichste und unfaire Seite der Vermenschlichung unserer Hunde. Der Hund aber denkt wie ein Hund!

Er hat seine eigenen Bedürfnisse, die uns oft nicht klar sind, seine eigene Motivation etwas zu tun oder nicht zu tun. Seine Motivation die wegrennende Katze zu jagen, ist viel größer als die, die Katze in Ruhe zu lassen, das macht aus seiner Sicht gar keinen Sinn.

 

Wir verlangen also oft, dass er seine natürlichen Bedürfnisse zurücksteckt, damit er in unser Leben und unsere Gesellschaft passt. Hunde sind zwar sehr anpassungsfähig, aber gewisse Grundbedürfnisse des Hundes, kann und darf ich als Hundehalter nicht vollkommen ignorieren. Und wir müssen unserem Hund wenigstens die Chance geben verstehen zu können, was wir von ihm wollen, denn das zu vermitteln ist oft schwieriger als gedacht. Wie kann ich mich dem Hund verständlich machen, so dass er begreift, was ich von ihm will.

Ich helfe Ihnen, die Welt ein bisschen mit den Augen ihres Hundes zu sehen, es ist spannend und faszinierend. Eigentlich ganz logisch und einfach und vor allem funktioniert dann das Miteinander ganz im Handumdrehen, braucht aber ein wenig konsequentes Verhalten unsererseits.
Ganz individuell analysiere ich einerseits die biologischen Voraussetzungen, die das Tier mitbringt, seine Bedürfnisse und Veranlagungen und andererseits die Erwartungen und Wünsche des Hundehalters: sein Verhalten und sein Umgang mit dem Hund, seine persönliche Lebenssituation. Darauf basierend wird ein individueller Trainingsplan erstellt, damit beide harmonisch miteinander leben können. Ein gut erzogener Hund, der willig mitarbeitet, den ich überall mithin nehmen kann, ohne dass er überhaupt auffällt, so einen Hund zu haben ist einfach nur wunderbar.

 

Um sinnvoll arbeiten zu können, starte ich mit Einzelunterricht und zwar im gewohnten Umfeld, bei Ihnen zuhause in ganz normalen Alltagssituationen.

Ich versuche Ihnen zu vermitteln, wie Sie klar und artgerecht mit ihrem Hund kommunizieren können, wie Sie sein Verhalten richtig deuten und verstehen und dementsprechend positiv beeinflussen können. Für uns sind manche Tatbestände vollkommen unwichtig, die jedoch für den Hund von größter Bedeutung sein können.
Ich brauche weder Starkzwangmittel noch Gewalt und Gewalt fängt nicht erst beim Stromhalsband an, sondern weit, weit, weit vorher. Auch mit einem Leinenruck, der Schepperdose oder einem Sprühhalsband kann man Hunde auf’s heftigste traumatisieren und damit leider richtig großen Schaden anrichten….

Was nicht heißt, dass ich eine antiautoritäre „Erziehung“ befürworte, Hunde brauchen Grenzen und Regeln und eine konsequente und konstante Behandlung. Die meisten Hunde schätzen es auch sehr, wenn sie nicht sich selbst überlassen sind, sondern einen souveränen Menschen haben, der sie führt und an dem sie sich orientieren können.